Softwareriese Microsoft sorgt mal wieder mit einer Patentanmeldung für Aufsehen. Das Patent welches am 16. Dezember beim US-Patent and Trademark Office unter dem Titel Avatar individualized by physikal Characteristic eingereicht wurde, könnte auch die Bezeichnung "Fatfilter" tragen.
Mit diesem Patent könnte es möglich werden, Personen, die an Bluthochdruck, Übergewicht oder anderen gesundheitlichen Problemen leiden, vom Spielgeschehen auszuschließen oder ihnen eine zeitliche Beschränkung aufzuerlegen.
Microsofts Anwälte umschreiben das Ganze so, dass man sich vorstellen könne, im "Spielwettbewerb" nur bestimmte Gesundheitslevel zuzulassen. Dabei sollen die physikalischen Daten des Spielers mit seinem virtuellen Avatar verbunden werden und der Avatar als Kontrollmechanismus genutzt werden. Daten wie Gewicht, Body-Mass-Index, Puls und Blutdruck sollen dabei herangezogen werden. Laut Microsoft sollen Spieler mit kritischen Werten durch dieses Patent zum "echten" Sport bewegt werden.
Das staatliche Zentrum für illegale Internet-Aktivitäten in China hat am vergangenen Freitag eine Hotline eingerichtet, über die Internet-Nutzer Webseiten mit pornografischen Inhalten gegen eine entsprechende Belohnung melden können.
Wer als Erster auf eine Pornoseite hinweise, erhalte eine Prämie von 1.000 bis 10.000 Yuan (99 bis 987 Euro). Bereits in den ersten 24 Stunden, sind schon ca. 500 Anrufe eingegangen.
Bereits am Anfang diesen Jahres, begann China eine großangelegt Kampagne gegen Internetseiten, die die "körperliche und geistige Gesundheit der Jugend" gefährden könnten. Dabei wurden u. a. auch Seiten eingeschränkt, die der Sexualerziehung dienen. Auch die Suchmaschine Google wurde zuletzt von den chinesischen Behörden kritisiert. Sie hätten es nicht geschafft, Links zu pornografischen Inhalten zeitnah aus ihrem Angebot zu entfernen.
Microsoft will ab dem 15. Dezember mit seiner Plattform "Games for Windows Life" unter dem Namen "Games on Demand" komplette Spiele zum kostenpflichtigen Download anbieten. Damit will Microsoft der erfolgreichen Steam-Plattform Konkurrenz machen.
Bisher konnte man lediglich Demoversionen und Add-Ons über die von Microsoft angebotene Plattform herunterladen. Ab dem 15. Dezember wagt Microsoft etwas neues und bietet ganze Spiele zum Download an und will damit Valve den bisherigen Marktanteil abnehmen und aus dem jetzigen Nischendasein entfliehen. Am Anfang werden Titel wie Resident Evil 5, Red Faction: Guerilla und Battlestations: Pacific zur Verfügung stehen.
Obwohl Microsoft betont man wolle keine Kopie einer bereits bestehenden Plattform sein, gibt es kaum Unterschiede in den vorhanden Funktionsweisen von Steam. Wie bei Steam können Spiele erworben und direkt auf den PC heruntergeladen werden. Bezahlt werden kann mit einer Kreditkarte oder alternativ auch im Eintausch von "Microsoft-Points".
Nachdem die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) die Spiele Call of Duty Modern Warfare 2 und Left4Dead 2 vorläufig indiziert hat, droht jetzt sogar die Beschlagnahmung.
Beide Spiele wurden in den sogenannten "Listenteil B" eingefügt, der nicht nur die öffentliche Bewerbung verbietet, sondern auch ein strafrechtliches Verbreitungsverbot nach sich zieht.
Bei den Versionen handelt es sich wahrscheinlich um die ungeschnittenen Fassungen , die aus Sicht der Behörde "Verherrlichung oder Verharmlosung" von Gewalt beinhalten.
In Bing-Maps wird es dem User möglich sein, genau wie in Street-View, Städte virtuell zu besuchen, darüber hinaus wird es allerdings möglich sein einige Gebäude ebenfalls zu begehen.
Microsoft fährt, genau wie Google, mit Kamerafahrzeugen durch die Straßen. Damit die Anonymität der Menschen und Autofahrer gewahrt werden kann, verwendet auch "Bing Maps" eine automatisierte Unkenntlichkeit der betroffenen Bereiche.
Der Spielehersteller Konami hat in Japan wieder einen absoulten Renner auf den Markt gebracht. Das Dating-Simulationsspiel "Love Plus" für den Nintendo DS ist gerade beim männlichen Geschlecht angesagt.
Per Touchscreen und Mikrofon können die Benutzer mit virtuellen Damen interagieren. Am vergangenen Wochenende jedoch, hat sich ein Japaner, der sich selbst "Sal9000" nennt, nun dazu entschieden die Beziehung zu seiner virtuellen Freundin "Nene Anagesaki" auf die nächst höhere Ebene zu heben und sie kurzer Hand geheiratet. Die Zeremonie, die sogar von einem Geistlichen durchgeführt und von seiner Familie begleitet wurde, wäre aber dennoch nicht bindend, so die anwesende Reporterin Lisa Katayama. Einige Tage nach der Hochzeit wurde eine öffentliche Petition ausgestellt. Man forderte: "Heirat zwischen Menschen und zweidimensionalen Charakteren" solle erlaubt werden - 3500 Menschen unterzeichneten inzwischen diese Petition.